Bernd Brintrup und Rainer Pott sind neue Ehrenmitglieder

Der Förderverein des Vier-Jahreszeiten-Parks hat nunmehr sechs Ehrenmitglieder. Während der Jahreshauptversammlung, die wegen der Pandemie erstmals im Fernöstlichen Garten des Parks stattfand, wurde dem Gründungsmitglied Rainer Pott und dem Mitglied der ersten Stunde, Bernd Brintrup, für ihr außergewöhnliches Engagement gedankt. Sie reihen sich nun ein zu den Ehrenmitgliedern Heinz Renk, Karl-Theo Schwarte, Eckhard Hilker und Gabriele Keutmeier.

Rund 80 Mitglieder und auch Bürgermeister Karl-Friedrich Knop waren der Einladung in den idyllische Fernöstlichen Garten gefolgt. Der Bürgermeister, der am 13. September nicht mehr zur Wahl antritt, sollte dann auch den ersten von mehreren Blumensträußen bekommen. Damit dankte ihm der Vorsitzende Michael Kaupmann für dessen Unterstützung in den vergangenen elf Jahren.

Eine schöne Nachricht hatte Michael Kaupmann gleich zum Auftakt seines Rückblicks auf das vergangene Jahr: 78 neue Mitglieder, darunter viele junge Familien, sind 2019 in den Verein eingetreten. Dies sehe er auch als Indiz für eine breite Zustimmung zum Verein und zum Park in seiner jetzigen Form. Gefördert wurden 2019 unter anderem der Waldspielplatz und eine mobile Beleuchtung mit jeweils 10 000 Euro. Zudem wurde ein Zuschuss für die Erlebnisfarm in Höhe von 30 000 Euro festgelegt. Veranstaltungen hatte der Förderverein einige zu bieten: das ausverkaufte Winzerfest mit Luitgard Fröhlig Ende April, das Vereinsfest Ende Juni im Fernöstlichen Garten mit rund 200 Gästen, das Zelten im Park mit der Rekordanmeldezahl von mehr als 100 Personen, den St.-Martins-Umzug mit etwa 1000 Teilnehmern und den Jahresabschluss in schöner Atmosphäre an der Eisbahn. Bei den schönen Erinnerungen an diese Feste wird es zunächst bleiben. Pandemiebedingt wird in diesem Jahr keine Veranstaltung des Vereins stattfinden. Und auch für 2021 müsse man vorsichtig sein und erst sehen, was möglich sei.

Einen Überblick über die Finanzen gab Miriam Koberg. An ihrer Kassenführung hatten die Prüfer Karl-Erich Lau und Kirsten Grunewald-Poch nichts auszusetzen. Für Karl-Erich Lau wird im kommenden Jahr Reinhard Börger mit Kirsten Grunewald-Poch die Kasse prüfen.
Einstimmig wiedergewählt wurde die Zweite Vorsitzende Dorothee Linnenbrink-Stehmann. Ihre engagierte Arbeit fortführen, werden auch die wiedergewählten Beisitzer Franz Brinkmann, Michael Krampe und Nobert Bredenhöller. Aus persönlichen Gründen hatte Bastian Tippkemper angekündigt, sein Amt als Schriftführer abzugeben. Mit Applaus, Dank und Blumen wurde er verabschiedet. Sein Nachfolger stammt aus der Familie. Einstimmig wählten die Anwesenden seinen Bruder Christoph Tippkemper.

Mit einem Kompliment übergab Michael Kaupmann das Mikrofon an Forum-Geschäftsführerin und Park-Chefin Melanie Wiebusch. Er lobte die gute Zusammenarbeit und den regelmäßigen Austausch mit ihr. Der Verein werde nicht vor vollendete Tatsachen gestellt. Melanie Wiebusch stellte ihrerseits fest, dass der starke Förderverein Forum Oelde den Rücken stärke. Sie berichtete unter anderem über bisherige Veranstaltungen im Freien unter Corona-Auflagen. Für die Gastronomie im Park habe Forum in der Familie Teeke den richtigen Betreiber gefunden, ist sie sich sicher.

Abgerundet wurde der Abend im Park mit verdientem Applaus und Blumensträußen für die neuen Ehrenmitglieder Rainer Pott und Bernd Brintrup.


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Jahreshauptversammlung im Fernöstlichen Garten

Der Förderverein des Vier-Jahreszeiten-Parks Oelde lädt für Dienstag, 18. August, 19 Uhr, zu seiner Jahreshauptversammlung ein. Diese findet im Freien im Fernöstlichen Garten im Park statt, um allen Anforderungen zu den gängigen Hygiene- und Abstandsregelungen zu gewährleisten. Zur Planung sowie möglichen Kontaktnachverfolgungen ist diesmal eine Anmeldung per E-Mail unter Angabe aller Namen der teilnehmenden Personen erforderlich. Die E-Mail-Adresse lautet info@park-foerderverein.de. Darüber hinaus werden alle Teilnehmer gebeten, auf dem Weg vom Eingang bis zum Sitzplatz einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen.
Auf der Tagesordnung stehen neben den üblichen Formalien auch Wahlen. Melanie Wiebusch, Geschäftsführerin von Forum Oelde, wird über die Entwicklung im Park berichten und für Fragen zur Verfügung stehen.
Während der Veranstaltung werden vom Vorstand Getränke verteilt. Auf den traditionellen Umtrunk nach der Veranstaltung muss wegen der Kontaktbeschränkungen leider verzichtet werden.
Die Einladung, die jedes Vereinsmitglied per Post erhalten hat, gilt an dem Tag am Haupteingang ab 18.30 Uhr als Eintrittskarte in den Park.


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Förderverein unterstützt Umbau der Erlebnisfarm mit 30 000 Euro

Wenn das Wetter auch in den nächsten Monaten so gut mitspielt wie Mitte Januar, dann könnte der Plan von Forum-Chefin Melanie Wiebusch aufgehen: „Im April oder Mai wollen wir, sofern das Wetter mitspielt, die Erlebnisfarm eröffnen“, sagte sie beim ersten Spatenstich zur Neugestaltung der Tiergehege im Vier-Jahreszeiten-Park. Es ist kein kleines Projekt, dessen Konzept von Landschaftsarchitekt Thorsten Symanzick (SYMplan/Essen) entworfen wurde und das von der Firma Ringbeck umgesetzt wird. Rund 280 000 Euro sind dafür veranschlagt. 30 000 Euro steuert der Förderverein des Parks dazu bei.

Was mit einem Gedankenspiel über kleine Veränderungen begonnen hatte, mündete, so Melanie Wiebusch, bald in der Erkenntnis: „Das müssen wir mal ganz neu denken.“ Das Ergebnis war, dass ein Rundweg entstehen sollte. Zudem soll die Sichtachse so verändert werden, dass die Besucher, die an der Sparkassen-Waldbühne vorbeikommen, sehen, was sie noch erwartet. „Die beiden großen Hütten bleiben bestehen, die Gehege werden aber neu angeordnet, erläuterte die Forum-Geschäftsführerin. Dabei werde besonderes Augenmerk auf das Tierwohl, aber auch auf die Aufenthaltsqualität der Besucher gelegt.

Zu der Aufenthaltsqualität könnte auch die Nestschaukel beitragen, welche die Sparkasse Münsterland Ost spendiert. Die Nestschaukel könne Kindern einen Eindruck vermitteln, wie es sich im Beutel eines Kängurus anfühlt, verwies Melanie Wiebusch auf den Bezug zu den Tieren der Erlebnisfarm. Sparkassen-Vorstand Peter Scholz bezeichnete den Park – in dem sich die Sparkasse an vielen Stellen engagiere – als Alleinstellungsmerkmal in der Region und das Projekt als „tolle Abrundung“.

„Der Park lebt von Veränderungen“, merkte Bürgermeister Karl-Friedrich Knop an. Die Umgestaltung der Erlebnisfarm sei ein weiterer Entwicklungsbaustein. Der Bereich sei ein beliebter Anlaufpunkt besonders von Familien mit Kindern.

Als Vorsitzender des Fördervereins Vier-Jahreszeiten Park erinnerte Michael Kaupmann daran, dass in den ersten Jahren vor allem Neuinvestitionen anstanden. Doch irgendwann habe man festgestellt, dass auch in bestehende Dinge investiert werden müsse. Dies tue der Verein gern. Gute Dinge zu fördern, stehe in der Satzung. Bislang habe der Verein keine Anlaufstation im Park gehabt, was sich nun laut Michael Kaupmann ändern soll. Eine Hütte, die der Verein von der Familie Pott (Pott’s Brauerei) gespendet bekommen hat, soll an einer Ecke der Erlebnisfarm stehen. Forum Oelde werde die Hütte für pädagogische Angebote mitnutzen, berichtete Kaupmann.


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Zwangloses Treffen an der Eisbahn zum Jahresausklang

Das fast abgelaufene Jahr war für den Förderverein des Oelder Vier-Jahreszeiten-Parks ein ereignisreiches. Die Weiterentwicklung des Parks wurde finanziell unterstützt, Feste wurden im Park gefeiert, Kinder und Erwachsene haben dort gezeltet, St. Martin gefeiert und Blumenzwiebeln gesetzt. Zum Abschluss lädt der Vorstand alle Freunde und Förderer des Parks ein, sich in zwangloser, lockerer Runde am Freitag, 27. Dezember, ab 17.30 Uhr an der Eisbahn zu treffen. Alle Vereinsmitglieder, aber auch alle, die es vielleicht werden wollen, seien willkommen, um auf das Jahr 2019 zurückzublicken und vorausschauend auf das kommende Jahr anzustoßen, teilt der Vorsitzende Michael Kaupmann mit. Zusagen oder Absagen seien nicht erforderlich. Jeder der Zeit und Lust habe, dürfe gern zum gemütlichen Jahresausklang kommen.

 


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Tausende Zwiebeln vom Förderverein in die Erde gebracht

Jetzt brauchen die Helfer nur etwas Geduld, dann können sie im Frühjahr sehen, ob sie ordentlich gearbeitet haben. Mehrere tausend Tulpenzwiebeln haben 14 Parkfreunde Mitte November in das Staudenbeet an der Burgwiese im Vier-Jahreszeiten-Park gesetzt. Nachdem das Beet eine Woche zuvor noch unter Wasser gestanden hatte, musste der Förderverein des Parks die Aktion diesmal nicht verschieben.

Parkgärtner Manuel Rompusch hatte alles bestens vorbereitet: Sechs langstielige Blumenzwiebelpflanzer standen zum Stechen der Löcher zur Verfügung, und die Bereiche in den Beeten, in denen die roten Tulpen im kommenden Jahr blühen sollen, waren markiert. Manuel Rompusch sorgte auch dafür, dass immer wieder neue Kisten mit Zwiebeln bereitstanden, wenn die anderen leer waren. Am Ende war der Gärtner sehr zufrieden. „Ihr habt wirklich ordentlich was weggeschafft“, zeigte er sich beeindruckt von der Länge des Beets, das nun mit Tulpenzwiebeln bestückt ist. Zufrieden damit dürfte auch Forum-Chefin Melanie Wiebusch sein, die bei der Aktion mitmachte und jetzt weiß, was ihr und den Parkbesuchern im kommenden Frühjahr entlang der Burgwiese blüht.

Zur Tradition des Zwiebelsetzens gehört, dass der Förderverein die Helfer mit einem Frühstück versorgt. So rief Organisatorin Dorothee Linnenbrink-Stehmann nach gut zwei Stunden Arbeit zu einer willkommenen Pause mit belegten Brötchen und Kaffee.

 


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Ferdinand und Laternenkinder helfen Künstlern bei St. Martin auf die Sprünge

Die Sonne war kaum untergegangen, da waren es die Laternen der Kinder, die am späten Sonntagnachmittag am 10. November im Vier-Jahreszeiten-Park leuchteten. Die Geschichte von Sankt Martin sollte an diesem Ort zum zweiten Mal in besonderer Form erzählt werden. Rund Tausend Kinder und Erwachsene konnte der Vorsitzende des Park-Fördervereins, Michael Kaupmann, zu dem Laternenzug mit Theaterspiel begrüßen. Burgbühnen-Regisseur Hendrik Becker wollte wieder mit seinen Mitspielern und viel Fantasie den Kindern die Geschichte des Soldaten Martin näherbringen.

Ein Denkmal für St. Martin im Volksbank-Forum des Vier-Jahreszeiten-Park zu schaffen – diesen Auftrag hat der Künstler Janosch (Kevin Wahlbrinck vom Theater Löwenherz in Bochum) bekommen. Mit seinen Helfern Jeremiah (Percy Wennekers) und Johanna (Greta Vigelius) geht er das Projekt an. Doch der vorbeikommende Laternengänger Ferdinand (Hendrik Becker) und Kinder mit Laternen merken schnell, dass die drei Künstler wenig davon verstanden haben, worum es in der Martinsgeschichte geht. Also werden sie ihnen auf die Sprünge helfen.

Ein kleiner Martin (Finn Huster) ist schnell gefunden und auch ein Pferd – und schon nimmt die Geschichte ihren Lauf. Doch bevor sie weitererzählt wird, werden hunderte Laternenträger und die Erwachsenen entlang des Mühlensees ziehen. Angeführt von Andrea Schmitz mit ihrem Schimmel Pondoroso, auf dem Martin mitreiten darf, begleitet von Fackelträgern der Jugendfeuerwehr Oelde sowie dem Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Oelde und dem Blasorchester Stromberg, gelangt die Menschenschar zur Sparkassen-Waldbühne. Dort nutzen Hendrik Becker und seine Mitspieler von der Burgbühne sowohl die Bühne als auch den Platz vor den Steinstufen, um die Geschichte des Soldaten Martin und der Mantelteilung voranzutreiben.

Als der Zug schließlich wieder am Ausgangspunkt zurück ist und das Spiel ein Ende findet, gibt es für alle Kinder von der Volksbank spendierte Martinsbrezeln. Dann können auch die Organisatoren des Park-Fördervereins um Katja Elbracht und Reinhard Börger durchatmen. Alles ist gut gegangen, die Sanitäter vom Roten Kreuz und der DLRG mussten nicht aktiv werden, das Wetter hätte nicht besser sein können und die Resonanz ließ nichts zu wünschen übrig. Bewährt hatte sich zudem, dass der Ablauf im Vergleich zum Vorjahr gestrafft wurde und die Geschichte nur an zwei gut einsehbaren Spielorten gespielt wurde.

Als er am Schluss in die großen Augen der Kinder geblickt habe, sei dies der schönste Moment für ihn gewesen, sagte der kreative Kopf der Veranstaltung, Hendrik Becker, anschließend. Da habe er gewusst: „Ja, es funktioniert, die Geschichte etwas größer zu erzählen. Da kommt was an.“

So ist es für Katja Elbracht und ihre Mitstreiter auch keine Frage, dass es 2020 wieder einen besonderen St.-Martins-Zug mit Hendrik Becker und dessen Ideen im Park geben soll.

 


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